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Beerenobstschnitt in Theorie und Praxis; Großes Interesse am Beerenschnittkurs


Trotz kühler Witterung kamen annähernd fünfzig Hobbygärtner zum Beerenschnittkurs des Obst-und Gartenbauvereins Scheer+Heudorf in den Garten des 1. Vorsitzenden Max Rauser. Das Interesse galt nicht nur dem fachmännischen Schnitt der Beerensträucher, es wurde auch nach den gängigsten Sorten gefragt und manche nutzten die Gelegenheit, Stecklinge verschiedener Sorten mitzunehmen, die vom Fachmann gleich richtig zugeschnitten wurden. Max Rauser hatte alle Hände voll zu tun und die Hobbygärtner aus dem gesamten Landkreis staunten über das Fachwissen des OGV-Vorsitzenden. Wichtig sei vor allem, die
 

Beerensträucher nach der Ernte auf 6 bis 8, höchstens 10 Triebe zurückzuschneiden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein-, zwei- und dreijährige Triebe stehen bleiben. Das Alter der Triebe erkenne man an ihrer Farbe, je älter der Trieb desto dunkler die Farbe. Schwache und flach wachsende Ruten sollten ganz entfernt werden. Der Ortsvereinsvorsitzende nannte auch die gängigsten Sorten wie „Junifer, Detvan und Rovada“ bei den roten und „Ometa“ bei den schwarzen Johannisbeeren, die in unserer Gegend gut gedeihen und einen großen Ertrag garantieren. Wie bei allem, was im Garten wächst, sei das richtige Düngen und Wässern die wichtigste Voraussetzung für eine gute Ernte. Auch die noch in vollem Ertrag stehenden Himbeeren fanden das Interesse der Hobbygärtner und viele Kostproben zeigten den wunderbaren Geschmack dieser beliebten Früchte.                                                                      Foto und Text: Kurt Kugler





Beerenschnittkurs 10.10.2015 bei Max Rauser